Dienstag, 5. Mai 2026

Zeit der Verwüstung

Es gibt Zeiten, in denen wir am Boden zerstört sind,

Alle unsere Säulen sind eingestürzt.

Unser Haus scheint verwüstet zu sein.

Unsere Strukturen sind erschüttert.


Wir werden aus unserem Land vertrieben,

In eine schreckliche Gefangenschaft geschickt.

Großen Prüfungen ausgesetzt.

Wir werden unterworfen, unter schwere Unterdrückung gestellt.


Unsere Augen lösen sich im Weinen auf,

Wir denken: „Welches Unrecht haben wir getan, dass uns das widerfährt?”

Vergeblich verbringen wir Zeit mit Fragen,

Denn tief im Inneren kennen wir den Grund dafür.


Wir waren unserem Herrn ungehorsam,

Wir haben seinen heiligen Bund gebrochen.

Und wir folgten vielen Übeln und Gräueltaten.


Bevor er uns in Not geraten ließ,

Warnte er uns und zögerte, seine Liebe abzuwenden.

Er versuchte auf viele Arten, uns zu brechen.

Gott hoffte immer, dass wir uns ändern könnten,

Und zu seinem Gesetz zurückkehren würden.

Der Herr zögerte, zornig zu werden.


Viele Menschen kamen in seinem Namen,

Aber wir wollten nicht auf sie hören,

Wir bevorzugten die falschen Worte der Menschen.

Jetzt zahlen wir teuer dafür …


Trotz so viel Verwüstung und Schrecken,

Haben wir Hoffnung auf die Barmherzigkeit des Herrn,

Wir erwarten seine Vergebung und Versöhnung,

Denn wir wissen, dass er ein Gott der Liebe ist.


Dieses Gedicht ist Teil des Buches Christliche Poesie Band I

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